Verschiedene alternative Energiearten im Vergleich
Unser Energiebedarf wird nach wie vor
mehrheitlich durch Öl, Gas, Kohle und Uran gesichert. Da aber in
absehbarer Zeit damit zu rechnen ist, dass diese Ressourcen
aufgebraucht werden, spricht man auch von nicht-erneuerbaren
Energien. Demnach ist die Suche nach alternativen Energieträgern
existentiell notwendig. Wenn man übereinstimmend von
regenerativen oder erneuerbaren Energien referiert, entspricht
das streng genommen nicht der Wahrheit. Zum einen kann nach dem
Energieerhaltungssatz gar keine Energie verbraucht werden. Sie
nimmt lediglich andere Formen an. Und zum anderen sind auch die
erneuerbaren Energien nur zum Teil regenerativ. So wird die
allgemein hin als erneuerbare Energie betrachtete
Sonnenstrahlung in etwa 5 Mrd. Jahren aufgebraucht sein. Das
Hauptmerkmal für alternative Energien ist demnach, dass sie auf
lange Sicht für den Menschen in Zukunft als Energieträger zur
Verfügung stehen. Aufgrund der Treibhausproblematik ist außerdem
das Kriterium Umweltverträglichkeit in den Fokus gerückt.
der Verbrauch wesentlich methanärmer abläuft, als das bei fossilen Brennstoffen der
Fall ist. Um effektiv mittels Wasserkraft Energie zu gewinnen, bedarf es großer
Staudämme, die oft einen massiven Eingriff in das Ökosystem bedeuten. Erdwärme
gilt dagegen als unbedenklich, genauso wie Windkraft. Lediglich Artenschützer
verweisen auf Risiken. In Zukunft kann auch das Konzept der dezentralen
Versorgung eine Rolle spielen. Dabei geht es darum, Strom nicht einem langen
Transit auszusetzen, wodurch Energie verloren geht, sondern vor Ort die
benötigte Energie zu produzieren. Immer stärker werden auch erneuerbare Energien
wie Holzpellets. z.B.
Holzhackschnitzel, Miscanthus,
Strohpellets etc. zur Energie- und Wärmegewinnung verwendet.
Allerdings ist eine Nachrüstung oft sehr teuer. Wer aber ein
neues Gebäude baut, wird um das verwenden von alternativen
Energien nicht herumkommen.
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Nützliches: |
Daher gilt Energie nur dann als alternativ, wenn sie sich auch nach ihrer Nutzung problemlos in den natürlichen Kreislauf zurückführen lässt. Hier ist der Grund zu sehen, warum die Kernfusion nicht zu den alternativen Energien gerechnet wird. Die Abfallprodukte sind diesbezüglich ungeeignet. Im wesentlichen gibt es drei Primärquellen von alternativen Energien. Die Sonne, das Erdinnere und die Erdrotation. Als Sekundärquellen kann man die mit den Primärquellen verbundenen Effekte wie Wind, Strömung, Witterung, Gezeiten, Biomasse etc. verstehen. Allerdings wird keine dieser Energien in Zukunft allein für Sicherheit sorgen. Vielmehr geht es bei der Lösung des Energieproblems darum, möglichst alle alternativen Energieträger zu nutzen, um schnellstmöglich die herkömmlichen zu ersetzen. Besonders lukrativ erscheint dabei die auf der Erde eingestrahlte Sonnenenergie. Sie beträgt etwa das Zehntausendfache des aktuellen menschlichen Energiebedarfs. Daher bietet sich die Installation riesiger Felder von Solarkollektoren an. Afrika und Europa könnten bereits mit der Bewirtschaftung von 0,3% der afrikanischen Wüste versorgt werden. Nachteilig bei Solartechnik ist die hohe Amortisationszeit und die umweltbedenklichen Metalle, die mitunter für den Bau gebraucht werden. Außerdem sind kooperative Nutzungsbedingungen auszuhandeln. Biomasse ist ebenfalls umstritten, wobei |