Die Wasserkraft hat eine lange Geschichte als
Energieträger. Als älteste Energiequelle der Menschheit wird sie
seit Jahrhunderten zur Erleichterung der Arbeit genutzt.
Wasserräder zum Wasserschöpfen, als Antrieb von Mühlen,
Schmieden und anderen Handwerksbetrieben waren die ersten
technischen Vorgänger, die die Wasserkraft für kraft sparende
Bewegungsabläufe nutzte. Später wurde die Technik
weiterentwickelt und aus Wasserrädern wurden Turbinen. Aber ohne
Wasser, als eine immer wieder erneuerbare Energiequelle, geht es
nicht.
Trinkwasserversorgung und zur Bewässerung von Feldern, Gärten
und Nutzungsflächen zur Verfügung. Diesen Vorteilen stehen aber
auch ökologische Nachteile gegenüber. Die Nutzung der
Wasserkraft bewirkt auch Eingriffe in das Landschaftsbild und
hat starke Auswirkungen auf die Umwelt. Durch die Errichtung von
Wasserwerken wird in das ökologische Gleichgewicht von Flüssen,
Seen und deren Umfeld eingegriffen.
Der Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere wird massiv gestört und verändert. Dies kann zu einer Veränderung in der Struktur und Artenzusammensetzung der Flora und Fauna des Gewässers und der Uferzonen führen. Es ist daher Umsicht geboten, damit die Segen bringende Wasserkraft nicht zum Fluch wird.
| Die Ozeane, die Atmosphäre, die Eiskappen der Pole
und die Flüsse und Seen tragen dazu bei, dass sich durch
Verdunstung, Niederschlag und Abfluss in einem
unerschöpflichen Kreislauf ein riesiges Wasserreservoir
bildet. Die Wasserkraft ist eine Bewegungsenergie, die durch den Druck strömenden Wassers entsteht. Sie wird beeinflusst durch das Relief, vergleichbar mit einem Wildwasserkanal, dem Höhenunterschied zum Meeresspiegel (die Fallhöhe des Wassers) und der Abflussmenge z.B. dem Anteil der Niederschläge in bestimmten Regionen. Der immer weiter steigende Bedarf an Energie wird heute mit der Kraft des Wassers großtechnisch mit Wasserkraftwerken erzeugt. Abfließendes oder gestautes Wasser aus Stauseen und Auffangbecken bildet dabei die Grundlage. Einen großen Vorteil bildet dabei die kurzfristige Verfügbarkeit in Spitzenbelastungszeiten. Durch das Anlegen von Stauseen kann die Wasserkraft zur Flussregulierung und zum Hochwasserschutz beitragen. In wasserarmen Zeiten steht unter Umständen ein großes Wasserreservoir zur |
Der Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere wird massiv gestört und verändert. Dies kann zu einer Veränderung in der Struktur und Artenzusammensetzung der Flora und Fauna des Gewässers und der Uferzonen führen. Es ist daher Umsicht geboten, damit die Segen bringende Wasserkraft nicht zum Fluch wird.